KÖRPERPSYCHOTHERAPIE

Erfahrungsgemäß haben die meisten bei dem Wort Psychotherapie einen Patienten vor Augen, der auf einer Couch liegt und all seine Probleme erzählt. Die Psychotherapie hat sich jedoch in vielen Jahrzehnten stark weiterentwickelt und sowohl modernere, als auch wirksamere Methoden hervorgebracht. Eine davon ist die sogenannte Körperpsychotherapie.

Körper und Psychotherapie Wie passt das zusammen?

Viele Psychotherapeuten wissen mittlerweile, dass die Gedanken eines Menschen einen großen Einfluss auf sein Leben nehmen.

Allerdings besteht ein Mensch aus mehr als nur Gedanken und Verstand. Das, was den meisten Menschen zu schaffen macht, sind nämlich ihre Gefühle und diese bringt der Körper ständig unbewusst zum Ausdruck. Jeder hat schon einmal die Faust geballt, wenn er wütend war oder kennt dieses wohlig warme Gefühl, das einen durchströmt, wenn man glücklich ist. Bei Stress verspannt sich beispielsweise bei vielen der Nacken. Einige bekommen Magen/Darm-Probleme, Kopfschmerzen oder sogar Migräne.

Dies alles sind körperliche Symptome, die aber eine seelische Ursache haben. Die Psyche teilt uns durch solche Symptome mit, dass etwas nicht in Ordnung ist. In der neueren Wissenschaft nennt man dieses Phänomen auch Psychosomatik.

Gefühle – Ein innerer Kompass der Psyche

Hand, die einen Kompass hält

Haben wir ein gutes Körpergefühl und somit einen guten Zugang zu uns selbst, merken wir schnell, wann uns etwas nicht gut tut, oder wann wir an etwas Freude haben. Würde man diesem wertvollen Medium Körper keine Beachtung schenken und sich nur auf die Gedanken konzentrieren, lässt man einen wichtigen Teil des Menschen außen vor.

Daher nutze ich in meiner Arbeit die Gefühle und das Körpererleben eines Klienten als eine Art Kompass. Basierend auf dem Prinzip der Achtsamkeit erforschen wir gemeinsam, wie er zu sich und seiner Umwelt wirklich steht. Denn es passiert nicht selten, dass sich durch negative Erfahrungen oder andauernder Stress belastende Gefühle wie

  • Selbstzweifel
  • eine ständige Niedergeschlagenheit
  • verschiedene Ängste
  • chronische Erschöpfungszustände

usw. breitmachen und unseren Blick auf diesen inneren Kompass trüben oder sogar unmöglich machen.

Wir sind dann nicht mehr offen für uns selbst und bekommen oft nicht mehr mit, was uns unser Körper mitteilen will. Heutzutage sind Burnout und Depressionen die häufigsten psychischen Folgebeschwerden, die daraus entstehen können. Jedoch besitzt jeder von uns ein „Inneres Selbst“, das sich seines Lebens erfreuen möchte und auch die Fähigkeiten (Ressourcen) dafür mitbringt.

In der Körperpsychotherapie möchte ich zusammen mit Ihnen diese inneren Ressourcen wieder bewusst machen und stärken, damit Sie Ihr Leben wieder selber in die Hand nehmen können. Das Nervensystem beruhigt sich und kann zu seinem ursprünglichen Rhythmus zurückfinden. Man kann also sagen, dass negative Gefühle an Macht verlieren, weil sie von positiven Gefühlen aufgelöst werden.

Diese Form der Psychotherapie ist deshalb so wirksam, weil der Klient nie in eine Ecke gedrängt wird, in die er nicht gehört und sich unwohl fühlen würde. Viel mehr unterstützt sie dabei, sich ganz individuell im Rahmen seines eigenen Potentials weiterzuentwickeln und ist daher völlig unmanipulativ.

Sicher, manch einer lebt schon sehr lange mit seinen psychischen Beschwerden. Vielleicht erscheint es einem dann nur noch sehr schwer vorstellbar, dass da noch etwas Fröhliches in einem schlummert. Aber auch, wenn wir es uns nicht vorstellen können… Es ist da und möchte entdeckt werden.

Schlussendlich könnte man eine Körperpsychotherapie als eine Art Schulung für die Eigenwahrnehmung bezeichnen. Es wird einem wieder möglich, ein gutes Gefühl für:

  • sich und seinen Körper
  • die eigenen Gefühle
  • seine Bedürfnisse

zu bekommen. Die Folge daraus ist, dass es nicht nötig ist, gute Ratschläge zu geben. Jeder Klient findet seine eigenen ganz individuellen Lösungswege.

Kleine Pflanze, die in der Wasserspiegelung ein großer Baum ist

In Ihnen steckt mehr, als Sie vielleicht glauben.

Mein Angebot an Sie:

Ich biete Ihnen Psychotherapie auf Augenhöhe an. Das bedeutet, dass Sie als gleichberechtigtes Teammitglied jederzeit offen und absolut ehrlich Ihre Meinung äußern dürfen und sollen. Dadurch entsteht eine vertrauensvolle Basis, auf deren Fundament wir gemeinsam belastende Erfahrungen und negative Gefühle erforschen und bearbeiten, sowie positive Gefühle stärken.

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